(Davor: ‚Lui‘: Kreislauf des Wissens)

Schließlich wurde Blatt 6.5.2013: ‚Dromeda‘ (Kapitel 5.3) vor allem im Hinblick auf offene Fragen zu Kooperation rekonstruiert. Auch der auffälligen Mehrdeutigkeit von (gezeichneten) Posen, und zwar in Kontrast zu Bemühungen um eindeutige Aussagen (Propositionen), wurde nachgeforscht.
Für die Validierung der an Blatt 18.10.2013: ‚Land Des Rechnens’, – also eher am Anfang von Ernas zweitem Schuljahr – entdeckten Fallstruktur (einer autonom ‚etablierten‘ Schülerin) ist der Zeitpunkt (gegen Ende des ersten Schuljahres) von Blatt 6.5.2013: ‚Dromeda‘, bemerkenswert: Auch an diesem bereits früher erstellten Blatt konnte die Fallstruktur einer autonom ‚etablierten‘ Schülerin bestätigt werden.
Im Blatt wird eine Szene der reflektierten Präsentation, die „toll“ war, – einschließlich einer Darstellung des Dromedars und der Referentinnen – ins Bild gesetzt. Zusätzlich wird eine Beschriftung des Dromedars sowie der einzelnen Referentinnen vorgenommen. Überdies wird ein reflexiver Satz zur dargestellten Szene verfasst. All das ist auf einem hellblauen Reflexionsblatt eindrucksvoll – und authentisch auf die Autorin und ihre Art, autonom zu reflektieren, rückbeziehbar – dargestellt.
An Detailerkenntnissen aus der Rekonstruktion dieses Blattes 6.5.2013: ‚Dromeda‘, ist noch der Transformationsprozess von gezeichneten zu geschriebenen Propositionen zu erwähnen. Dabei handelt es sich um halb gezeichnete, halb geschriebene – durch Pfeile unterstützte – sogenannte Das-ist-Benennungen.
Die vermutlich gerade frisch erkannte Bedeutung der Schriftlichkeit für die Herstellung von Eindeutigkeit wird in der Darstellung der vier Referentinnen dadurch betont, dass jede von ihnen ein beschriebenes Blatt Papier in der Hand hält. Siehe auch den Exkurs 4: Die Kraft der Schriftsprache im Erkenntnisprozess, dessen Aussagen durch diese Blattanalyse illustriert werden.
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